Schwarzwaldmädel

Comedy-Operette von August Neidhart, Musik von Léon Jessel Bearbeitung: Domenico Blass


PERSONEN:

  • Blasius Römer, Domkapellmeister Michael Gloor
  • Hannele, seine Tochter Myriam Linsin
  • Bärbele, bei Römer bedienstet Kimberley Nebel
  • Jürgen, der Wirt vom Blauen Ochsen Philipp Steiner
  • Lorle, seine Tochter Cornelia Sommer
  • Malwine von Hainau Sandra Lucco
  • Hans Philipp Borghesi
  • Richard Daniel Amstutz
  • Die alte Traudel Sylvia Bossart
  • Schmußheim, ein Berliner Dieter Ballmann
  • Theobald Manuel Buchmüller

Musikalische Leitung: Karl Fleine
Inszenierung: Dieter Ballmann
Bühnenbild und Kostüme: Dietlind Allgaier

Der Autor:
August Neidhart (1867 –1935) in Wien geboren, wurde als Autor von Volksstücken und Operetten bekannt. Das Libretto von „Schwarzwaldmädel“ wurde sein größter Erfolg.

Der Komponist:
Leon Jessel (1871 – 1942), Sohn jüdischer Eltern, war Kapellmeister und Komponist. Das „Schwarzwaldmädel“, 1917 in der Komischen Oper Berlin uraufgeführt, war sein größter Erfolg. Im Dezember 1941 wurde Léon Jessel von der Gestapo verhaftet und so schwer misshandelt, dass er im Januar 1942 an den Folgen dieser Misshandlungen verstarb.


Die Handlung:

Hans, aus der besseren Berliner Gesellschaft, ist von der stets kokettierenden Malwine genervt und fährt daher mit seinem Freund Richard nach St. Christoph im Schwarzwald. Dort sind gerade die Vorbereitung zum Cäcilienfest in vollem Gange; auch im Hause des Domkapellmeisters Blasius Römer. Fast schon im Pensionsalter, fühlt sich Römer wie im zweiten Frühling – er verliebt sich heimlich in Bärbele, sein junges Hausmädchen. Sie hat ihn zwar auch gern, aber eher so, wie eine Tochter ihren Vater liebt. Hans und Richard, als fahrende Musikanten getarnt, bekommen Quartier bei Römer. Da erscheint plötzlich auch Malwine. Sie flirtet mit Richard um Hans eifersüchtig zu machen.

Traudel, Bärbels Tante, wird im Dorf als „Hex“ verschrien. Der Domkapellmeister macht dem Gespött ein Ende. Das beeindruckt den neuen Gast Schmusheim, der extra aus Berlin zum Cäcilienfest gekommen ist. Bärbel, im Dorf nur „Lumpenprinzessin“ genannt, soll Malwine zum Tanz auf dem Fest begleiten. Traudel möchte das nicht zulassen, aber Hans legt für Bärbel ein gutes Wort ein. Am Fest will die Dorfbevölkerung verhindern, das Bärbel, die Nichte der „Hex“, mittanzen darf. Zum Schluss endet alles in einer Schlägerei.

Am Tag danach sind alle lädiert. Der Bürgermeister will herausbekommen, wer die gestrige Schlägerei begonnen hat. Alle Versuche scheitern. Stattdessen wird eine Verlobung bekanntgegeben. Bärbele erbt ein großes Vermögen und findet den Mann fürs Leben. Und am Ende erklingen für alle noch einmal die Geigen zum Tanze.

TOURNEEZEIT:
05. November – 20. Dezember 2020
01. März – 30. April 2021