Die Zauberflöte für Kinder

von Wolfgang Amadeus Mozart

  • Papageno Philipp Steiner
  • Tamino Fritz Steinhauser
  • Pamina und 1. Dame Sandra Spiess
  • Papagena u. 2. Dame Anina de Caro / Barbara Wäldele
  • 3. Dame und Tänzerin Gabrielle Zeiser
  • Monostatos und Sarastro Dieter Ballmann

Musikalische Leitung: Barbara Kleiner
Bearbeitung und Regie: Dieter Allgaier
Ausstattung: Dietlind Allgaier
Musikalische Begleitung: Klavier, Flöte

Das zweifellos populärste Werk des Musiktheaters wird durch diese Bearbeitung fassbar auch für die kleinsten Theaterbesucher.

Handlung und Musik, weitgehend dem Original verpflichtet, wurden verknappt und vereinfacht. Aus der „großen Oper“ wird ein buntes faszinierendes Märchen, in dem die vertrauten Motive den Gang der Handlung bestimmen. So der Streit zwischen „Gut und Böse“, die Überwindung von Gefahren durch Mut, Standhaftigkeit und Glück als Lohn für das Be- stehen schwerer Prüfungen.Der Spaßmacher Papageno an der Seite des tapferen Tamino erlebt auch hier seine Abenteuer auf der Suche nach der Prinzessin Pamina, der Tochter der bösen Königin der Nacht. Sie beauftragt den Prinzen Tamino, die Prinzessin Pamina aus den Händen Sarastros zu befreien, denn der weise, gute und kluge Sarastro hat Pamina in seine Obhut genommen, aus der er sie, nicht ohne vorherige Prüfungen, in die Arme des Prinzen Tamino entlässt. Und auch der lustige Papageno bekommt, nach manchen Irrungen, Ängsten und einer Zeit der Prüfung, seine Papagena zur Frau. Wer meint, eine Oper wäre nur etwas für Erwachsene, da gesungene Texte vor dem Hintergrund komplizierter Handlungsabläufe kaum zu verstehen wären, der muss sich eines Besseren belehren lassen! In der Inszenierung des 3-Länder-Theaters wird Mozarts Oper auf die wesentliche Hand- lung beschränkt, und es gelingt, den Kindern die Abläufe transparent zu gestalten.

Nach der bekannten Arie des Papageno erläutert Papage- no „himself“ den Kids „was abgeht“ und das in kindgerechter Form. Schon nach kurzer Zeit sind der Prinz Tamino, die drei Damen, die den Prinzen vor der Schlange retten und die schöne Pamina, die vom bösen Sarastro gefangen gehalten wird, für die kleinen Theaterbesucher keine Fremden mehr. Die Kinder werden aktiv in die Handlung einbezogen; sie gestalten das Gewitter, erzeugen Wellen und Flammen sie spielen wilde Tiere oder werden mit übergestülpten Masken zu Sklaven Monostatos.

TOURNEEZEIT:
 
1. – 23. Dezember 2020
 1. – 28. Februar 2021

CATS FOR KIDS

Ein Katzen-Musical für die ganze Familie mit den schönsten Katzen-Songs der Welt

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  • Die weisse Katze Barbara Wäldele
  • Die schwarze Katze Bea Schneider
  • Der graue Kater Nando Ferrante
  • Der rote Kater Thomas Hardegger
  • Filmproduzent Kott Dieter Ballmann
  • Regie und Produktion Dieter Ballmann
  • Musikalische Leitung u. am Klavier Barbara Kleiner
  • Choreographie Barbara Wäldele
  • Bühnenbild und Kostüme Dietlind Allgaier

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Inhalt:
Zwei Katzen und zwei Kater nennen sich die „Basler Cats“. Sie treffen sich wöchentlich in ihrem Tanzstudio, singen, tanzen, spielen und träumen davon, einmal als Showstars berühmt zu werden.

Sie möchten eine Show im Fernsehen oder in einem Film des berühmten Filmproduzenten Kott spielen.

Dabei haben sie viel Spass!

Sie streiten und versöhnen sich und träumen dabei. So kommen Wahrheit und Wunschdenken oft ein wenig durch- einander. Einig sind sie in der Ablehnung der unterwürfigen Hunde. Doch bei aller Gegensätzlichkeit: Sie lernen sich ge- genseitig zu akzeptieren und merken, dass eigene Schwä- chen mit Hilfe der anderen ausgeglichen werden können.

Nach einer kleinen Vorsingshow für den Produzenten Kott gibt es die Hoffnung auf den grossen Erfolg!

Katzen haben ein tolles Leben. Zumindest im Musical

„Cats“. Dort singen, schauspielern und tanzen sie – und das ziemlich gut. Katzen können auch ganz schön eigensinnig sein – anders als die unterwürfigen Hund, die ständig an die Leine müssen. Fast wie im richtigen Leben geht es zu, wenn viele Katzen vom grossen Erfolg als Showstars träumen und dabei so manche Hindernisse überwinden müssen.

Zwei Katzen, die feinfühlige Schneeweiss (Barbara Wälde- le) und die kratzbürstige Lizzi Motzarelle (Bea Schneider) und zwei Kater, der in Mülltonnen wühlende Maunz (Nan- do Ferrante) sowie der edle Peperoni (Thomas Hardegger) verbindet ein gemeinsamer Traum – sie wollen ins Show- business. Dieser rote Faden zieht sich durch das spritzige und witzige Musical, an dem keineswegs nur Kinder ihren Spass haben.

Die Schauspieler, Sänger und Tänzer spielen ihre Charaktere voll aus – ein pures Vergnügen.

TOURNEEZEIT:
 
15. November – 21. Dezember 2020
 1. März – 30. April 2021

Hier sind sie richtig!

Schwank von Marc Camoletti

PERSONEN UND IHRE DARSTELLER:

  • Mademoiselle Georgette alternde Diva, Barbara Wäldele
  • Babsi, ihr Au-Pair Salome Meier
  • Jacqueline, Kunstmalerin Filomena Pizzolante
  • Janine, Pianistin Elisabeth Fischer
  • Spartacus, Modell Thomas Hardegger
  • Bruno, Kopfsalatzüchter Thomas Hardegger
  • Claude, Wohnungssuchender Nico Deleu
  • Sebastian, Klavierschüler Nico Deleu

Inszenierung: Dieter Ballmann
Bühnenbild und Kostüme: Dietlind Allgaier

Inhalt:
Vier Frauen unter einem Dach: Der ehemalige Bühnenstar Georgette hat die Malerin Jacqueline und die Musikerin Janine als Untermieterinnen aufgenommen und lässt das ganze Hauswesen von dem Dienstmädchen Babsi versorgen. Alle vier haben ein Problem und versuchen es mit einer Annonce zu lösen: Georgette sucht einen Mieter, Jacqueline ein Modell, Janine einen Klavierschüler und Babsi einen Mann zum Heiraten. Die Interessenten lassen auch nicht lange auf sich warten. Doch weil Georgette, Jacqueline und Janine nicht von den Annoncen der anderen wissen, kommt es zu einer Kette von Verwechslungen, wobei die Damen in Verzweiflung und die Bewerber in teilweise äußerst peinliche Situationen geraten, bevor im Finale schließlich jeder zu jedem findet, zu dem er gehört. Aber bis dahin reiht sich eine Szene voller Situationskomik an die andere. Das Publikum kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus und fühlt sich doppelt wohl in der Rolle dessen, der von Anfang an alles durchschaut. Aber auch für die Akteure ist das Ganze ein Glücksfall, denn Bombenrollen wie diese findet man so leicht nicht wieder.

Der Autor:
Der Autor Marc Camoletti, Franzose italienischer Abstammung, wurde am 16. November 1923 in Genf geboren. Er studierte in Paris Architektur, bevor er sich der figurativen Malerei zuwandte. Acht Jahre war er als freischaffender Maler tätig, dessen Werke in vielen privaten Sammlungen und im Museum für moderne Kunst in Paris zu sehen sind. Als sein Galerist plötzlich von der Bildfläche verschwand, setzte sich das Theaterblut durch. Marc Camoletti begann wie sein Urgroßvater, der in der Mitte des19. Jahrhunderts ein bekannter dramatischer Schriftsteller in Mailand gewesen war, Stücke für das Theater zu schreiben. Seine ersten Erfolge hatte er 1958 mit der Komödie „Die gute Anna“. Es folgten „Armer Eduard“, „Kein bisschen Angst vor Eifersucht“ und „Glückliche Sterbliche“. 1960 wurde seine Komödie „Boeing-Boeing“ ein Welterfolg und sogar in Hollywood verfilmt.

Barbara Wäldele
Thomas Hardegger

TOURNEEZEIT: 15. April – 30. Mai 2021

Es war die Lerche

Lustspiel von Ephraim Kishon


Deutsche Bühnenfassung: Friedrich Torberg
Deutsche Songtexte: Werner Wollenberger
Musik: Poldi Schätzmann

PERSONEN:

  • Romeo Montague, Ballettlehrer Thomas Hardegger
  • Pater Lorenzo, ein Franziskaner Thomas Hardegger
  • Julia Montague-Capulet Barbara Wäldele
  • Lucretia, ihre und Romeos Tochter Kimberley Nebel
  • Julias ehemalige Amme Barbara Wäldele
  • William Shakespeare, Dichter Dieter Ballmann
  • Am Pianoforte B. Stadelmann

Inszenierung: Ephraim Kishon und Dieter Ballmann
Bühnenbild und Kostüme: Dietlind Allgaier
1 Pause
Das Ensemble


Das klassische Liebespaar der abendländischen Literatur, Romeo und Julia, hat sich ganz gegen den Willen seines Schöpfers, des göttlichen William Shakespeare, aber mit der tatkräftigen Unterstützung des un- nachsichtigen Humoristen und Satirikers Ephraim Kishon erlaubt, am Leben zu bleiben und, wie viele andere Sterbliche auch, eine Ehe zu führen, ein Kind zu erziehen und den schlimmen Alltag nach Kräften zu meistern. So werden wir immer mit der Erinnerung an die „alte Ge- schichte“ mit einem Paar konfrontiert, das seit fast 30 Jahren verheira- tet und also dementsprechend aufeinander eingespielt und – frustriert (!) ist. Tragisch daran, freilich zum Lachen tragisch daran ist, dass sich das klassische Trauerspiel, trotz seines hier zunächst glücklichen Aus- gangs – das jugendliche Liebespaar stirbt eben nicht – mit anderen Mitteln fortsetzt, so dass der tiefgekränkte Dichtervater, obwohl seit Jahren verblichen, als sehr realer Geist zurückkehren muss. Aber er versucht vergeblich zu vermitteln und den überlieferten, dem Image dieses Paares entsprechenden Ausgang doch noch herbeizuführen. Vielmehr ist er am Ende das Opfer: Romeo und Julia, trotz aller sie trennenden Problemen in diesem Fall einmal einig, täuschen ihn erfolg- reich mit seinem eigenen Stückschluss und dürfen nun hoffen, sich für immer von der lästigen Gegenwart und gütigen, ihnen auf die Nerven fallenden Einsprache des großen Barden befreit zu haben, da dieser sich jetzt endgültig nach Stratford absetzt. Nur das Auf und Ab ihrer Ehegemeinschaft wird auch damit nich aufhören . . .


TOURNEEZEIT:
20. September – 30. November 2020

Schwarzwaldmädel

Comedy-Operette von August Neidhart, Musik von Léon Jessel Bearbeitung: Domenico Blass


PERSONEN:

  • Blasius Römer, Domkapellmeister Michael Gloor
  • Hannele, seine Tochter Myriam Linsin
  • Bärbele, bei Römer bedienstet Kimberley Nebel
  • Jürgen, der Wirt vom Blauen Ochsen Philipp Steiner
  • Lorle, seine Tochter Cornelia Sommer
  • Malwine von Hainau Sandra Lucco
  • Hans Philipp Borghesi
  • Richard Daniel Amstutz
  • Die alte Traudel Sylvia Bossart
  • Schmußheim, ein Berliner Dieter Ballmann
  • Theobald Manuel Buchmüller

Musikalische Leitung: Karl Fleine
Inszenierung: Dieter Ballmann
Bühnenbild und Kostüme: Dietlind Allgaier

Der Autor:
August Neidhart (1867 –1935) in Wien geboren, wurde als Autor von Volksstücken und Operetten bekannt. Das Libretto von „Schwarzwaldmädel“ wurde sein größter Erfolg.

Der Komponist:
Leon Jessel (1871 – 1942), Sohn jüdischer Eltern, war Kapellmeister und Komponist. Das „Schwarzwaldmädel“, 1917 in der Komischen Oper Berlin uraufgeführt, war sein größter Erfolg. Im Dezember 1941 wurde Léon Jessel von der Gestapo verhaftet und so schwer misshandelt, dass er im Januar 1942 an den Folgen dieser Misshandlungen verstarb.


Die Handlung:

Hans, aus der besseren Berliner Gesellschaft, ist von der stets kokettierenden Malwine genervt und fährt daher mit seinem Freund Richard nach St. Christoph im Schwarzwald. Dort sind gerade die Vorbereitung zum Cäcilienfest in vollem Gange; auch im Hause des Domkapellmeisters Blasius Römer. Fast schon im Pensionsalter, fühlt sich Römer wie im zweiten Frühling – er verliebt sich heimlich in Bärbele, sein junges Hausmädchen. Sie hat ihn zwar auch gern, aber eher so, wie eine Tochter ihren Vater liebt. Hans und Richard, als fahrende Musikanten getarnt, bekommen Quartier bei Römer. Da erscheint plötzlich auch Malwine. Sie flirtet mit Richard um Hans eifersüchtig zu machen.

Traudel, Bärbels Tante, wird im Dorf als „Hex“ verschrien. Der Domkapellmeister macht dem Gespött ein Ende. Das beeindruckt den neuen Gast Schmusheim, der extra aus Berlin zum Cäcilienfest gekommen ist. Bärbel, im Dorf nur „Lumpenprinzessin“ genannt, soll Malwine zum Tanz auf dem Fest begleiten. Traudel möchte das nicht zulassen, aber Hans legt für Bärbel ein gutes Wort ein. Am Fest will die Dorfbevölkerung verhindern, das Bärbel, die Nichte der „Hex“, mittanzen darf. Zum Schluss endet alles in einer Schlägerei.

Am Tag danach sind alle lädiert. Der Bürgermeister will herausbekommen, wer die gestrige Schlägerei begonnen hat. Alle Versuche scheitern. Stattdessen wird eine Verlobung bekanntgegeben. Bärbele erbt ein großes Vermögen und findet den Mann fürs Leben. Und am Ende erklingen für alle noch einmal die Geigen zum Tanze.

TOURNEEZEIT:
05. November – 20. Dezember 2020
01. März – 30. April 2021